Rauchen ..

Die Sucht

Wie gut kann ich das verstehen!  Diese blöde Sucht! Solange man in seiner gewohnten Umgebung ist fällt das einem gar nicht so auf, aber, sobald man diese verlässt geht es los: Eigentlich muss man jetzt keine rauchen, aber man peilt schon mal die Lage, um für die Zukunft gewappnet zu sein: Wo darf man hier rauchen? Ah, da drüben, nee, wo ist denn hier ein verdammter Aschenbecher? Ach ja gibt’s ja nicht mehr. Hmm, muss man wohl vor dir Tür gehen! Sieht ja dann auch blöd aus, wenn man so vor der Tür steht, werde einfach ein paar Schritte zu den Schaufenstern auf der gegenüberliegenden Seite gehen. Wenn das heute nicht nur so scheiß kalt wäre! Wenn ich den Mantel mitnehme denken gleich alle ich wollte gehen, denn, der Trick mit dem „ich geh’ mal aufs Klo, weil es da so kalt ist“  kauft mir wohl keiner ab.

 Folgendes jedoch hat mich sehr beeindruckt, wobei doch Mädels so auf ihr Äußeres achten:

Ich gehe so die Straße entlang und wundere mich in der Ferne über eine Gestalt vor einem Laden. Keilpumps, Jeans Hose, ein weißer Umhang, der bist zu Hüfte reicht und wie ein Kittel aus dem Krankenhaus aussieht, die Haare wirken etwas ölig, mit Alustreifen und sind zu einem Art Irokesen-Schnitt nach oben gekämmt, in der Hand eine Zigarette.

Ich komme näher und erkenne einen Friseurladen.        

Sonntag 17. Februar 2008

17.2.08 20:01, kommentieren

(Anti)Raucher-Gesetze

Es ist schon surreal mit den neunen (Anti)Raucher-Gesetzen.

Natürlich haben Journalisten in der besten Sendezeit (Tagesschau) nichts besseres zu tun, als arme Raucher, die nach 0:00 Uhr an Silvester auf die Straße geschickt wurden, zu interviewen. Doch, zur großen Überraschung des Fragenden wird fröhlich bekundet, dass man noch nie so viele Bekanntschaften gemacht hat und man die interessanten Gespräche sehr genießt.

Da ist etwas wahres dran; Währen sie früher an einen anderen Tisch gegangen, mit der Bitte „Lass uns doch mal zusammen eine rauchen und plauschen!“, wohl kaum. Die einzige Konversation war zweckgebunden: „Benötigen Sie den Aschenbecher noch?“  Hoch dem Rauchverbot! Vor den Kneipen und Gaststätten ergeben sich die sozialen Kontakte (und vielleicht mehr?)!  Langweilige Gespräche und an-einem-Tisch-hocken-bleiben findet in der Kneipe statt. Arme Nichtraucher!

Aber ich habe eine Idee, kommt doch einfach mit nach draußen. Damit ihr auch etwas in der Hand habt, nehmt das Glas einfach mit. Ein Sommer mit belebten Strassen und wildfremden Menschen, die zueinander finden, großartig!

Bin übrigens Nichtraucher seit 3 Jahren und freue mich darauf, denn irgendwie vermisse ich den Aschenbecher, umrahmt von netten Leuten mit interessanten Gesprächen.

Samstag 16. Februar 2008

2 Kommentare 16.2.08 17:38, kommentieren